Anpassungen am Gottesdienstkonzept „Sonntag um 11“ in der Emmaus-Kirche

Anpassungen am Gottesdienstkonzept „Sonntag um 11“ in der Emmaus-Kirche

Anpassungen am Gottesdienstkonzept „Sonntag um 11“ in der Emmaus-Kirche

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Anpassungen am Gottesdienstkonzept „Sonntag um 11“ in der Emmaus-Kirche

Seit der Zusammenlegung der Gottesdienste am Sonntagvormittag zu einem zentralen Gottesdienst um 11 Uhr in der Emmaus-Kirche haben wir das neue Gottesdienstformat erprobt. In vier Workshops zum Thema Liturgie sowie in der Gemeindeversammlung am 15. März sammelten wir viele Rückmeldungen aus der Gemeinde. Der Verkündigungsausschuss wertete die Ergebnisse aus. Der GKR hat die daraus entstandenen Änderungen beschlossen, die ab Pfingsten 2026 gelten.

Die Rückmeldungen aus der Gemeinde haben uns gezeigt, dass das neue Gottesdienstformat in der Emmaus-Kirche insgesamt sehr positiv wahrgenommen wird. Gleichzeitig wurden Wünsche und Anregungen benannt, die wir aufnehmen konnten. Daraus ergeben sich kleine Änderungen und Ergänzungen, die ab Juni unseren gemeinsamen Gottesdienst prägen werden.

Im Mittelpunkt standen dabei vier Themen:

I. Das neue Gottesdienstformat

„Ich finde das neue Gottesdienstformat gut; nicht so gut; okay; ich habe keine Meinung dazu.

Viele Rückmeldungen waren erfreulich positiv. Besonders die gemeinsame Feier an einem Ort wird als bereichernd erlebt. Manche äußerten sich neutral oder hatten dazu noch keine feste Meinung. Insgesamt zeigt sich: Der gemeinsame Gottesdienst am Sonntagvormittag ist in unserer Gemeinde gut angekommen.

II. Einheitliche Liturgie beim Evangelium

„Mir ist es wichtig, beim Evangelium zu stehen; zu sitzen; egal, Hauptsache einheitlich; ich habe mir dazu noch keine Gedanken gemacht.“

Hier gab es unterschiedliche Rückmeldungen und verschiedene Begründungen. Künftig werden wir daher beim Evangelium – wie auch bei der Abendmahlsliturgie - einheitlich stehen. Ausgenommen sind natürlich immer Menschen, die aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen nicht stehen können.

Unsere Gottesdienste verbinden uns mit anderen evangelischen Christinnen und Christen in der Landeskirche und weltweit. Diese Verbundenheit wird auch in einer gemeinsamen Liturgie sichtbar. Wenn parochiale Grenzen in Zukunft wegfallen, soll die Liturgie dennoch wiedererkennbar bleiben. Das Aufstehen bedeutet für uns keine Abwertung der anderen Lesungen, sondern eine Stärkung des christologischen Profils unserer Gottesdienste.

III. Fürbitten und Kerzengebet

Wie können persönliche Gebete und gemeinsame Fürbitten ihren Platz behalten?

„Ich vermisse die klassischen Fürbitten; das Kerzengebet ist mir sehr wichtig; mir ist es wichtig, beim Kerzengebet etwas laut zu sagen; ich zünde lieber in der Stille eine Kerze an.“

Viele Menschen wünschen sich die klassischen Fürbitten weiterhin als festen Bestandteil des Gottesdienstes. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig das Kerzengebet für viele geworden ist – sei es in der Stille oder mit einem laut ausgesprochenen Gebet.

Das Kerzengebet wird beibehalten und künftig zu Beginn mit kurzen Fürbitten eingeleitet.

IV. Gesprächsmöglichkeiten nach dem Gottesdienst

„Ist mir sehr wichtig; nicht wichtig; mir ist es wichtig, im Anschluss über die Texte ins Gespräch zu kommen; mir ist es wichtig, im Anschluss mit einer Pfarrperson ins Gespräch zu kommen.“

Einige wünschen sich die Möglichkeit, Gedanken zum Gottesdienst weiterzubewegen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Andere nutzen die Zeit nach dem Gottesdienst lieber für persönliche Begegnungen oder den Heimweg. Beides soll weiterhin möglich sein.

Deshalb wird es künftig im Café am „Roten Sofa“ einen offenen Treffpunkt mit dem Schild „Gottesdienstnachgespräch“ geben. Dort können Interessierte über Predigt, Texte und Gedanken zum Gottesdienst ins Gespräch kommen. Die Pfarrperson kann daran teilnehmen, ist dazu jedoch nicht verpflichtet.

Wir freuen uns sehr, dass die Gottesdienste am Sonntagvormittag um 11 Uhr so gut angenommen werden. Danke für alle Rückmeldungen, Ideen und Gespräche! Gemeinsam entwickeln wir unsere Gottesdienste weiter – und freuen uns darauf, auch in Zukunft mit euch Glauben, Gemeinschaft und Gottesdienst zu teilen.

Die Mitglieder des Verkündigungsausschusses: Pfarrerin Rebecca Marquardt-Groba, Pfarrer Christoph Heil, Kantor Christoph Ostendorf, Kantor Johannes Weber

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