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Harald Schulz: Nirgends ist der Ort

Harald Schulz: Nirgends ist der Ort
Veröffentlicht von Bianca Stecker am Fr., 10. Jun. 2022 00:00 Uhr
Kultur

Ausstellung in der St.-Thomas-Kirche
10. Juli bis 4. September 2022

Die Ausstellung in der St.-Thomas-Kirche präsentiert Werke des Berliner Malers Harald Schulz und wird in Zusammenarbeit mit der BrotfabrikGalerie Berlin realisiert. Harald Schulz lebt und arbeitet in Prenzlauer Berg. Er studierte von 1984 bis 1989 an der  Kunsthochschule Weißensee bei Heinrich Tessmer und Dieter Goltzsche. Harald Schulz  erhielt sein Diplom in abstrakter Malerei, obwohl er damit nicht den ideologischen  Erwartungen der DDR-Kulturpolitik entsprach. Schulz arbeitet vorwiegend in Öl, trägt die  Farben mit Pinsel, Spachtel und vor allem mit seinen Händen auf. 

Die Wirkung der Kunstwerke von Harald Schulz beschreibt Petra Schröck von der  BrotfabrikGalerie in einem Katalogtext eindrucksvoll: „Es gibt Gemälde von zeitloser autarker Schönheit und intensiver Kraft, die unvergesslich  bleiben und eine nachhaltige Wirkung im Betrachter auslösen. Sie beschwören das Äußere in einer vitalisierenden Geste und berühren die innere Welt des Betrachters. Harald Schulz’  künstlerische Welt ist so eine Welt, die kompromisslos von seinen ureigenen Visionen und Vorstellungen als Maler bestimmt wird. Dabei bleibt er stets ein Suchender zwischen Selbstzweifel und Selbstüberzeugung, der die Malerei als existenzielle Selbstbehauptung versteht. Seine seit über 30 Jahren überwiegend abstrakten Bilder sind genuine Malerei und gleichzeitig optisch erfahrbarer Ausdruck seines Lebens. Sie entstanden, wie es bei einigen Meistern der Kunstgeschichte war, in einer Art Schattendasein abseits von Moden und Entwicklungen und nahezu abseits von den Geschäften des Kunstbetriebs, der allzu gerne Etiketten des Unzeitgemäßen anhängt oder ihn, den „Fremden unter Menschen“, trotz seiner überzeugenden Mal-Qualität nicht würdigen wollte.“  

Harald Schulz. Nirgends ist der Ort.
Ausstellung 10. Juli bis 4. September 2022
Vernissage zur Ausstellung am 10. Juli um 11:30 Uhr

Öffnungszeiten im Rahmen der „Offenen Kirche“:
Montag – Freitag 10 – 14 Uhr
Sonntag 11 – 14 Uhr